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Mythen - Fakten - Ansatzpunkte. Dimensionen sozialer Ungleichheiten in Europa

Jutta Allmendinger/Ellen von den Driesch

Verlag Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Kleine Reihe 31
Stuttgart 2015
ISBN 9783942302081

Zur Publikation:

Die sozialen und ökonomischen Bedingungen sind für die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union alles andere als gleich. Sowohl innerhalb eines Landes als auch zwischen den Mitgliedstaaten unterscheiden sich die Lebensbedingungen der Menschen erheblich. Als zentralen Faktor für diese Ungleichheiten stellen die Autorinnen der vorliegenden Studie den ungleichen Zugang zur Bildung heraus. Soziale Herkunft, Alter und Geschlecht bestimmen bis heute den Zugang des Einzelnen zu einer höherwertigen Bildung, die wiederum ausschlaggebend ist für seine Chancen, auf dem Arbeitsmarkt eine gute Beschäftigung mit angemessenem Einkommen zu finden.

Diese Ungleichheit führt nicht nur zu sozialen und ökonomischen Problemen, sondern hat auch gravierende politische Auswirkungen. Gering Qualifizierte werden zunehmend vom politischen Entscheidungsprozess ausgeschlossen und die Mittelschicht, auf der das politische Modell der westlichen Demokratien maßgeblich aufgebaut ist, erodiert. Jutta Allmendinger und Ellen von den Driesch weisen in ihrer Studie daher auch auf die Dringlichkeit hin, mit der die Politik Ungleichheit entgegenwirken sollte und machen Vorschläge für politische Handlungsmöglichkeiten.


Mit der Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung erinnert die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Kooperation mit der Universität Stuttgart alljährlich an Theodor Heuss und knüpft dabei an die Tradition der öffentlichkeitswirksamen Rede an, für die Heuss als Hochschullehrer, Politiker und Bundespräsident stand.

Leseprobe als download (externer Link)

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