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„In 2 Tagen wurde Geschichte gemacht.” Über den Charakter und Erkenntniswert der Goebbels-Tagebücher

Angela Hermann:
Über den Charakter und Erkenntniswert der Goebbels-Tagebücher
Verlag Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Kleine Reihe 20
Stuttgart 2008
ISBN 9783980960342
41 Seiten

Zur Publikation:
Die Tagebücher von Joseph Goebbels, ein einzigartiges Selbstzeugnis eines führenden Nationalsozialisten, stießen seit jeher in Forschung und Publizistik auf größtes Interesse. In zahlreichen Artikeln, Büchern oder Filmen wurden die täglichen Notate Goebbels’ beschrieben und zitiert. Viele Autoren haben den hohen Wert der Quelle gepriesen, andere befürchtet, die Tagebücher seien gefälscht, während wieder andere vor ihrer möglichen propagandistischen Wirkung gewarnt haben: Hatte Goebbels nicht als Meister der propagandistischen Verdrehung der Wahrheit gegolten? Die Autorin stellt diese außergewöhnliche Quelle in ihrer Eigenart sowie in ihrer Überlieferungs- und Publikationsgeschichte vor. An zahlreichen Beispielen belegt sie ihre Erkennt- nisse zu dieser Quelle und die Bedeutung der Tagebücher für die Forschung. Sie vertritt die These, dass die Tagebücher zwar ein subjektives, aber authentisches, privates und ausgesprochen aussagekräftiges  Zeugnis darstellen, das bei der Klärung vieler offener Fragen zur nationalsozialistischen Zeit helfen kann.

Zur Autorin:
Angela Hermann, geb. 1975 in Schwabach, studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Fächer Geschichte, Germanistik und Politische Wissenschaften. Seit 1999 arbeitet sie an der wissenschaftlichen Ausgabe der Tagebücher von Joseph Goebbels mit, einem Forschungs- und Editionsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte, München, unter der Leitung von Dr. Elke Fröhlich. Nach ihrem Magisterabschluss im Sommer 2002 wurde sie am Institut für Zeitgeschichte als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt, wo sie mehrere Bände des Tagebuchs des Reichspropagandaministers bearbeitete. Daneben widmete sie sich den Forschungen für ihre Dissertation bei Prof. Dr. Hans Günter Hockerts zum Thema: „Die Tagebücher von Joseph Goebbels als historische Quelle“. Die Arbeit steht kurz vor dem Abschluss.

Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung:
Aus Anlass des Todestages von Theodor Heuss, der am 12. Dezember 1963 verstorben ist, veranstalten die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und die Universität Stuttgart alljährlich eine Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung. Zum Andenken an den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland referiert eine herausragende Persönlichkeit der Wissenschaft oder des öffentlichen Lebens über ein Thema der Zeitgeschichte. Die Vorlesung steht in der Tradition der öffentlichkeitswirksamen Rede, mit der Theodor Heuss ein spezifisches und für die Nachfolger in seinem Amt verpflichtendes Zeichen setzte. Sie ehrt zugleich den Hochschuldozenten Heuss,der von 1920-1933 als Dozent an der „Deutschen Hochschule für Politik“und 1948 als Honorarprofessor für politische Wissenschaften und Geschichte an der Technischen Hochschule Stuttgart lehrte.

Leseprobe (Externer Link)

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