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Auch unsere Generation hat Werte. Aber welche?

Giovanni di Lorenzo:
Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung 2008
Verlag Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Kleine Reihe 22
Stuttgart 2009, 
ISBN 9783980960366
34 Seiten

Zur Publikation:
Die Generation der heute Vierzig- bis Fünfzigjährigen zieht gegenwärtig in die Führungsetagen der Politik und Wirtschaft, der Medien und der Kultur ein. Doch während die vorangegangenen Generationen, insbesondere die der Achtundsechziger, noch für vermeintlich klare Gewissheiten eingetreten waren, wird der „Generation 40 plus“ nachgesagt, sie huldige vorwie- gend einem an der Karriere und dem eigenen Wohlergehen orientierten Pragmatismus. Diesem Verdikt stellt Giovanni di Lorenzo drei Werte entgegen, die er für seine Generation als handlungsleitend sieht: Nachhaltig- keit, Fairness und Toleranz. Der Autor begründet den Geltungsanspruch dieser komplexen Werte aus den Erfahrungen seiner Generation und den Problemlagen des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Zum Autor:
Giovanni di Lorenzo, geboren 1959 in Stockholm, studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach ersten journalistischen Erfahrungen bei der Neuen Presse in Hannover arbeitete er beim Bayerischen Rundfunk als Moderator der Jugendsendung „Live aus dem Alabama“. 1987 trat er in die Redaktion der „Süddeutschen Zeitung“ ein – zunächst als politischer Reporter, dann als Leiter des Reportage-Ressorts „Die Seite Drei“. Seit 1989 moderiert er bei Radio Bremen die Talkshow „III nach 9“. 1999 übernahm er die Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“, dem er bis heute als Herausgeber verbunden ist. Seit August 2004 ist er alleiniger Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“. Für seine journalistische Arbeit wurde Giovanni di Lorenzo mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, u.a. dem Adolf-Grimme-Preis (1986), dem Bambi (1992), dem Theodor-Wolff-Preis (1993), dem Preis der Europäischen Presse (2001) und dem Horizont Award (2005). 2007 wählte ihn das „Medium Magazin“ zum Chefredakteur des Jahres.

Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung:
Aus Anlass des Todestages von Theodor Heuss, der am 12. Dezember 1963 verstorben ist, veranstalten die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und die Universität Stuttgart alljährlich eine Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung. Zum Andenken an den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland referiert eine herausragende Persönlichkeit der Wissenschaft oder des öffentlichen Lebens über ein Thema der Zeitgeschichte. Die Vorlesung steht in der Tradition der öffentlichkeitswirksamen Rede, mit der Theodor Heuss ein spezifisches und für die Nachfolger in seinem Amt verpflichtendes Zeichen setzte. Sie ehrt zugleich den Hochschuldozenten Heuss,der von 1920-1933 als Dozent an der „Deutschen Hochschule für Politik“und 1948 als Honorarprofessor für politische Wissenschaften und Geschichte an der Technischen Hochschule Stuttgart lehrte.

Leseprobe (Externer Link)

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