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Im Schatten des Antiklerikalismus. Theodor Heuss, der Liberalismus und die Kirchen

Kristian Buchna

Verlag Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Kleine Reihe 33
127 Seiten mit 16 Abbildungen, broschiert
ISBN 978-3-942302-10-4

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe (pdf)


Zur Publikation:
Liberalismus und christliche Kirchen verbindet ein historisch belastetes Verhältnis zueinander. Seit dem 19. Jahrhundert lehnten sich Liberale in ganz Europa gegen klerikale Bevormundung und überkommene kirchliche Privilegien in Staat und Gesellschaft auf. Umgekehrt erblickten Kleriker im Liberalismus eine zu verwerfende unchristliche und materialistische Weltanschauung. Wie positionierte sich Theodor Heuss in diesem Spannungsfeld? In der Forschung gilt er bislang als ein weder christlich noch kirchlich verwurzelter Liberaler.

Die vorliegende Studie stellt diese Sichtweise infrage. Heuss wird als bewusster Protestant porträtiert, der sich zeitlebens mit den Themen Kirche, Konfession und Religion befasste und bemüht war, aus dem langen Schatten des Antiklerikalismus herauszutreten. An seiner Vita lässt sich somit beispielhaft das spannungsreiche Verhältnis zwischen Liberalismus und Kirchen vom Kaiserreich bis in die frühe Bundesrepublik aufzeigen.


Zum Autor:

Kristian Buchna, geboren 1983, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte des Liberalismus, der kirchlichen Zeitgeschichte sowie der Geschichte der frühen Bundesrepublik.   

Veröffentlichungen (Auswahl): Nationale Sammlung an Rhein und Ruhr. Friedrich Middelhauve und die nordrhein-westfälische FDP 1945–1953 (2010); Ein klerikales Jahrzehnt? Kirche, Konfession und Politik in der Bundesrepublik während der 1950er Jahre (2014).

 

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